10 Tipps für mehr Naturverbindung im Urlaub

10 Tipps für mehr Naturverbindung im Urlaub

Ein Urlaub soll erholsam sein. Und wo sollte das besser gelingen als draußen in der Natur? Hier habe ich 10 Tipps für Dich zusammengestellt, die Dir helfen, Dich im Urlaub mit der Natur zu verbinden. Und das geht sogar zu Hause, wenn Du Deine Umgebung mit frischen „Anfänger-Augen“ siehst.

1. Du kannst schon vor dem Urlaub beginnen: Informiere Dich über besondere Tiere und Pflanzen, die an Deinem Urlaubsort vorkommen und finde heraus, was die Kultur und die Menschen dort auszeichnet. Recherchiere nach Naturkunde-Museen, Lehrpfaden oder anderen Informations-Einrichtungen in der Nähe.

2. Sorge dafür, dass Du im Urlaub nicht durch Handy-Anrufe oder Mails gestört wirst. Diese Zeit des Jahres gehört Dir und Du brauchst sie. Lass nicht zu, dass Dich Benachrichtigungen gedanklich doch an zu Hause oder die Arbeit binden. Frei nach Thoreau: Was willst Du am Meer, wenn Du in Gedanken doch nicht am Meer bist?

3. Achte bei der Anreise darauf, dass Dein Wunsch nach Erholung nicht auf Kosten der Natur geht. Flugreisen und Kreuzfahrten sind für Naturliebhaber tabu, da sie massiv Klima und Umwelt schädigen. Falls Du schon gebucht hast, kannst Du bei der Organisation Atmosfair ausrechnen, wieviel CO2 Deine Reise verursacht und dort Geld für Klimaschutz-Projekte spenden.

4. Am Urlaubsort angekommen, achte genau auf Deine ersten Eindrücke: Welche Farben, Formen, Gerüche und Geräusche kannst Du wahrnehmen? Was kannst Du mit Deiner Haut erspüren?

5. Sei während Deiner Reise besonders aufmerksam für die unterschiedlichen Stimmungen und Atmosphären, die in der Luft liegen. Dazu brauchst Du Dich einfach nur hinzusetzen und Deine „Antennen auszufahren“, d.h. Dich für das zu öffnen, was auf Dich zukommt. Versuche, Deine Eindrücke nicht gleich zu benennen und einzusortieren, sonst gehen die subtilen Nuancen leicht verloren.

6. Gönn Dir Zeit! Lass nicht zu, dass Du von einer Sehenswürdigkeit zur nächsten hetzt – es ist Dein Urlaub! Stattdessen verweile mehr im Sein als im Tun, mehr im Spüren als im Planen, mehr im Innehalten als im Weitermachen. Vielleicht ist Dir auch einmal langweilig. Kannst Du das Nichtstun genießen?

7. Im Urlaub ist es leichter, sich frei und ungezwungen zu fühlen. Probier etwas Neues! Lebe Seiten von Dir aus, die sonst selten zur Geltung kommen. Schlag auch einmal über die Strenge und riskiere etwas! Ein unbekanntes Gericht auf der Speisekarte? Ein Bad im Mondlicht? Mit Einheimischen sprechen? Trau Dich, es macht Dich lebendig!

8. Finde Dein persönliches Tempo. D.h. bewege Dich so fort, wie es im jetzigen Moment für Dich passt. Erspüre den richtigen Zeitpunkt, um aufzubrechen und dann gehe in einem Tempo, das Deiner körperlichen Verfassung entspricht. Wenn Du müde bist, geh langsam, wenn Du voller Energie bist, genieß Deine Kraft bei einem flotten Marsch. Hör auf Deinen Körper!

9. Räume Dir Zeiten für Stille, Meditation und Gebet ein. Vielleicht machst Du eine Gehmeditation in der Natur oder suchst die örtlichen Kirchen und Tempel auf? Verbinde Dich mit dem Heiligen – sei es in Dir, den anderen Menschen, Tieren und Pflanzen oder der Landschaft.

10. Setze Dich unter einen Baum an Deinem Urlaubsort und betrachte die Welt aus seiner Perspektive. Was hättest Du erlebt, wenn Du dieser Baum wärest? Wie hätte der Lebensraum Dich geprägt? Erzählt der Baum Dir vielleicht seine Geschichte? Tipp: Geht auch mit anderen Lebewesen, Pflanzen, Tieren und sogar Steinen.

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