Achtsamkeit

Achtsamkeit ist eine uralte Bewusstseinsschulung, die schon von Sokrates gelehrt wurde und heute über den Buddhismus wieder zu uns kommt. Ihre derzeitige Popularität hängt mit einem wachsenden Bedürfnis nach innerem Frieden zusammen: Im Alltag sind die meisten Menschen gewohnt, Situationen sehr schnell zu bewerten, viel über die Vergangenheit nach-zudenken und sich die Zukunft vor-zustellen. Diese Abwesenheit von der realen Gegenwart ist ein Nährboden für viele seelische Probleme, z.B. Stress, Ängste, Eheprobleme, Depressionen.

Achtsam sein bedeutet hingegen, in einer bewussten, offenen und absichtslosen Haltung im Hier und Jetzt zu leben. In dieser Haltung erkunden Sie Ihre Umgebung ebenso urteilsfrei wie Ihre Gedanken, Ge­fühle und Körperempfindungen. So entsteht ein innerer Freiraum, der Ihnen ermöglicht, mit stressauslösenden Gedanken und Situatio­nen konstruktiv umzugehen. Sie entdecken neue Handlungsspielräume und lernen, Ihr Leben jeden Tag mehr zu genießen.

Nicht was wir erleben, sondern wie wir empfinden, was wir erleben, macht unser Schicksal aus.
(Marie von Ebner-Eschenbach)

 

Wenn die Achtsamkeit etwas Schönes berührt, offenbart sie dessen Schönheit.
Wenn sie etwas Schmerzvolles berührt, wandelt sie es um und heilt es.

(Thich Nhat Hanh)

 

Weiterführende Artikel aus meinem Blog:

Achtsamkeit – wer hat`s erfunden?

Achte auf Deine Gedanken (Video)