Schlafstörungen: 10 Tipps für eine gute Nacht

Schlafstörungen: 10 Tipps für eine gute Nacht

Mehr als 20 Millionen Menschen leiden in Deutschland unter chronischen Schlafstörungen. Gehören Sie auch dazu?
Wenn Sie länger als vier Wochen mindestens drei Nächte pro Woche keinen durchgehenden, erholsamen Schlaf finden und sich tagsüber müde oder gereizt fühlen, spricht man von einer chronischen Schlafstörung. Auch wenn Sie selbst den Eindruck haben, gut zu schlafen, aber sich tagsüber trotzdem erschöpft fühlen, ist das häufig ein Hinweis auf eine gestörte Nachtruhe.

Die Ursachen dafür können sehr unterschiedlich sein:
1. Psychosoziale Probleme (Stress, Sorgen)
2. Atemstörungen (Schnarchen, Schlafapnoe)
3. Schlafumgebung und -gewohnheiten
4. Alkohol, Nikotin, Medikamente
5. Körperliche Erkrankungen (z.B.Schilddrüsenstörungen, Rheuma)
6. Neurologische Erkrankungen (z.B. Parkinson, Multiple Sklerose)
7. Psychische Störungen (z.B. Angststörungen, Depressionen)

Wenn das gute alte „Schäfchen zählen“ auf Dauer nicht mehr beim Ein- und Durchschlafen hilft, sollten Sie Ihre Ärztin/Ihren Arzt aufsuchen.

Hier sind meine 10 besten Tipps für eine „gute Nacht“:

  1. Für einen entspannten Abend sorgen: Abendspaziergang, Lesen, ruhige Musik hören, Entspannungsbad, heiße Milch mit Honig, Abendtee mit Baldrian, Hopfen, Melisse etc..
  2. Ein eigenes Einschlafritual finden, z.B. Wohlfühl-Schlafanzug anziehen, bewusst alle Lampen ausschalten, die schönen Momente des Tages in ein Dankbarkeits-Tagebuch schreiben.
  3. Keine elektronischen Medien im Schlafzimmer, keine Streitgespräche oder aufregenden Filme abends.
  4. Regelmäßige Bewegung am Tag, aber kein anstrengender Sport mehr am späten Abend.
  5. Schlaf-Protokoll führen: Einschlaf- und Aufwachzeiten, Dauer des Wachseins in der Nacht, Aufwachgründe, Schlafqualität, besondere Tagesereignisse.
  6. Ein beruhigendes „Schlaf-Zimmer“ schaffen: ausreichend dunkel, ruhig, gut gelüftet, nicht zu warm (ca. 18 Grad), gutes Kissen, passende Matratze.
  7. Entspannungsübungen aus dem Yoga, Autogenes Training, Progressive Muskelentspannung, Atemmeditation etc..
  8. Feste Bettzeiten einhalten. Keinen Schlaf am Tag nachholen.
  9. Nicht lange im Bett herumwälzen, sondern bei Schlaflosigkeit aufstehen und sich mit etwas anderem beschäftigen. Erst richtig müde zurück ins Bett.
  10. Ab spätem Nachmittag kein Koffein und Teein mehr. Nikotin reduzieren, kein Alkohol als Schlaftrunk.

Darüber hinaus kann eine Psychotherapie dabei helfen, seelische Beschwerden dauerhaft zu lindern oder zu heilen. Ein Coaching kommt infrage, wenn Sie eine aktuelle Stress-Situation bewältigen und/oder neue Schlafgewohnheiten entwickeln wollen. Rufen Sie mich einfach an, ich unterstütze Sie gerne!

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